Die zwei entscheidenden Fragen an Eva Padberg

Überall im Internet, in jedem Magazin und allen Zeitungen. Es bestand in den letzten Wochen kaum eine Möglichkeit, irgendwo herumzuklicken oder -blättern, ohne auf dieses weibliche Harlekingesicht auf jenem Cover zu treffen: Links, die Haare streng zurück und dunkel geschminkte Augen. Rechts, leicht zerzauste Haare mit natürlichem Look. Eva Padberg (31) ist nicht mehr nur Top-Model, Berliner Djane und Fernsehmoderatorin („Das perfekte Model“ im Frühling 2012), sondern jetzt eben auch noch Autorin.

„Model-Ich“ (Diederichs Verlag, 174 Seiten) heißt das Werk, das sie über den Laufsteg und das Business geschrieben hat. Es ist eine Mischung aus Gossip in der Mädchenumkleide, einem Klamotten-ABC und dem Versuch einer Biografie. Lachsauge hat diese Frau getroffen und ihr die zwei entscheidenden Fragen gestellt.
 
Frau Padberg, wäre dieses Buch wirklich nötig gewesen?
Ich weiß nicht, ob es nötig ist, dass auf einmal jeder ein Buch schreibt. Aber offenbar ist ja genug zusammen gekommen dafür. Es war ja noch nicht einmal meine Idee, sondern die des Verlags. Aber irgendwann habe ich mich angefreundet mir der Vorstellung und dann hat mir das Schreiben sogar Spaß gemacht.


Aber ist es mit 31 Jahren nicht ein bisschen zu früh dafür?
Nein, nicht in dem Job. Und vielleicht ist gerade jetzt auch genau der richtige Zeitpunkt, ein Buch zu schreiben und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Denn ich glaube, in den nächsten Jahren ändert sich das Business für mich: mit einem festen Wohnsitz in Berlin.