Konzerte

Byte.fm: Blog & Roll - Alter Fisch im neuen Gewand

Lange Zeit stagnierte es hier. Im Hintergrund jedoch brodelte es. Zum einen haben wir für byte.fm ein Mixtape für die Sendereihe 'Blog&Roll' zusammengestellt, das heute Abend um 23 Uhr 'On Air' sein wird. Den Fragebogen und einen kleinen, aber feinen Artikel über uns gibt es hier.
 

Melt! 2010 - Ein Erlebnisbericht

 
Derzeit fühlt sich unsere Seite ein bisschen an wie Brachland. Neben dem allwöchentlichen Soundcheck ist derzeit ein bisschen Ebbe. Das hat Gründe und wir können euch schonmal soviel versprechen, dass sich das in Zukunft ändern wird.
Wir haben jedenfalls keine Mühen gescheut, unsere Erlebnisse des diesjährigen Melt-Festivals niederzuschreiben und euch an die Hand zu geben. Vielleicht wart ihr auch da und wollt über die subjektive Einschätzung diskutieren? Lasst einfach eure Kommentare da.
Die Fotos könnt ihr übrigens einfach per Klick in voller Schönheit bestaunen.
 
Ein Bericht von Andreas Peters mit Fotos von Benno Schwinghammer
 

Broken Social Scene im Bürgerhaus Stollwerck, Köln am 19. Mai 2010

Das Bürgerhaus, irgendwo in der wundervollen Umgebung der Kölner Südstadt gelegen, ist eine coole Location - irgendwo zwischen Abifete und potentiellem Nobel-Loft. Doch hier finden Rock-Konzerte statt. Dass das heutige Konzert stattfindet, darf allerdings mit einem Blick auf die (noch leere) Bühne bezweifelt werden.

Mumford & Sons im E-Werk, Köln am 14. April 2010

Mumford & Sons im E-Werk. Was vor einem Jahr noch komisch geklungen hätte, ist heute halt so. EinsLive und ME sei dank ist das E-Werk restlos ausverkauft. Inmitten einer riesigen Anhäufung von Menschenmassen, bleibt am Ende eine Weisheit: die jungen, hochgehypten Folkstars bespielen dieses verhältnismäßig riesige Venue und dieses Theater-Abo-Publikum mit größter Souveränität und verdammt viel Herz. Aber lest selbst, wie Max es empfunden hat.

Muse - The Resistance Tour

Die momentan sehr beliebte Lanxess Arena hat letzten Montag wieder einmal Veranstaltungsort für ein Rockkonzert spielen dürfen. Diesmal waren die Herren Muse aus England zu Gast. Das vor noch gar nicht langer Zeit erschienene Album hat meist positive Kritiken bekommen, aber man hat sich gefragt, wie der darauf zu hörende teils orchestrale Sound live umzusetzen sei – und ob das überhaupt gehe. Letzte Woche traten Muse den Beweis an, dass es geht.

Portugal. The Man - 14.11.2009 - Gebäude 9 in Köln

Ein lauwarmer Sommerabend in Düsseldorf. Die Band, die gerade ihr Debüt heraus gebracht hat, spielt im kleinsten Raum des Zakk und es ist kein Problem, mit dem Auto direkt vor der Location zu parken. Vor der "Bühne" tummeln sich gerade mal 50 Leute - vielleicht etwas mehr - und die noch wacklig, dennoch fantastisch dargebotenen Songs des Debüts werden durch spontanes Gejamme auf die in Europa übliche Spielzeit eines Mainacts gezerrt.

The Low Anthem – 26. September 2009, La Maroquinerie in Paris

1.    In Frankreich hört man so gut wie überhaupt keinen guten Indie-Kram. (In der Hauptstadt Paris also erst recht nicht.)
2.    Sollte eine wirklich gute Kapelle sich in diese Indie-Freie-Zone wagen, so ist das Konzert wahrscheinlich viel zu teuer.
3.    Treffen weder der erste, noch der zweite Punkt zu, so ist das Konzert bereits ausverkauft.

c/o pop 2009 in Köln - Amanda Blank, Frittenbude und Paul Kalkbrenner

 
Die c/o pop hatte, wie vielerorts nachzulesen war, so einiges an Kuriositäten zu bieten. An allererster Stelle wäre da Patrick Wolfs Ausraster am Donnerstagabend zu nennen. Den haben wir nicht mitbekommen. Doch wir waren auch vor Ort an diesem Wochenende - mit Abstrichen. Was sich allerdings zwischen dem Freitagabend in den Odonien, der anschließenden Pascha-Taxi-Rush-Hour und dem geschmeidigen Ausklingen mit Paul Kalbrenner so abgespielt hat, hat Jan mal in aller Deutlichkeit herausgestellt.

Pearl Jam – 15. August 2009, Kindl-Bühne in der Wuhlheide

Von Flanellhemden, den Sternen und Frikobrötchen. Pearl Jam waren am 15. August in der Wuhlheide in Berlin. Dieses Konzert – der für mich größten Band unserer Zeit – kann man nicht beschreiben als einen einzelnen Auftritt von etwa 150 Minuten. Für mich war es ein einziges dreißig-stündiges Konzerterlebnis.

17.-19.07.09 Melt!-Festival 2009

Wenn man in der Nacht von Donnerstag auf Freitag durch die Tristesse der sachsen-anhaltinischen Dörfer, Kleinstädte und Vororte hindurch fährt und irgendwo zwischen den Bäumen und Feldern zwischen Dessau und Wittenberg weit entfernt am Himmel die Scheinwerfer erspäht, die als Vorboten eines 3-Tages-Marathons aus Musik, Menschen und Party wahrnehmbar werden, dann weiß man, dass man gleich in eine Parallelwelt abtaucht.