Kolumne

Byte.fm: Blog & Roll - Alter Fisch im neuen Gewand

Lange Zeit stagnierte es hier. Im Hintergrund jedoch brodelte es. Zum einen haben wir für byte.fm ein Mixtape für die Sendereihe 'Blog&Roll' zusammengestellt, das heute Abend um 23 Uhr 'On Air' sein wird. Den Fragebogen und einen kleinen, aber feinen Artikel über uns gibt es hier.
 

The Times They Are A-Changing - oder: warum AC/DC gewinnen muss

Das Ende des genmanipulierten Pop. Warum der Soundtrack zum Blockbuster "Iron Man 2" - nicht mehr und nicht weniger als ein lupenreines Best-Of-Album der alten Rockerbande AC/DC ohne Zusatztracks - die Charts erklimmt und DSDS, Ringtone-Sternchen und Dieter Bohlen abstinken. - Ein Kommentar von Matthias Schädl

Der Joghurtdrink zum Anziehen

Scharfsinnigen Beobachtern modischer Trends dürfte ein Phänomen der letzten Monate nicht entgangen sein. Und zwar das inflationäre Auftauchen des Tatzenlogos auf Parkern, Regenjacken und Fleecepullovern. Das Unternehmen, dem diese Marke gehört, bildet die Speerspitze eines neuen „Urban Outdoors“ und steht stellvertretend für den Einzug eines Kleidungsstücks in deutsche Fußgängerzonen, Ämter, Busse und Einkaufszentren, das üblicherweise ganz woanders verortet ist: die Outdoor-Jacke. Mode soll uns bei Lachsauge ja in Zukunft häufiger beschäftigen. Darum, werter Leser, möchte ich meinem Unmut einmal etwas Luft machen. Denn ich bin wütend. Eine Glosse.

Ein kurzer Text zur aktuellen Modelage - oder auch: Der Sommerhimmel hängt voll mit Pailletten, Pistazien und falschen Schnitten

Ja, eigentlich ist Mode nicht gerade das Lachsaug'sche Metier. Zumindest halten wir uns mit Beiträgen darüber zurück. Was aber nicht heißt, dass die Redaktion von den sich ständig ändernden Auswüchsen und dem Diktat der Blogs, Magazine und der guten alten Schaufensterauslage verschont bleibt. Die Einen erwärmen sich für dieses Thema mehr, die Anderen weniger. Aber guter Gesprächsstoff ist es allemal. Und am Ende kommt doch immer heraus: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Digital Nonsense #1 - Zum Mediennutzungsverhalten von Studivz und Facebook

Wer mich kennt, wird vermutlich zu dem Schluss kommen, dass ich vielseitige Interessen habe, am sozialen Leben in all seinen Formen teilnehme und auch sonst kein hängengebliebener Nerd bin. Trotzdem oder gerade deshalb widme ich große Teile meiner freien Zeit dem Internet und seinen sozialen Netzwerken. Und meine Beobachtung lässt darauf schließen, dass der Großteil meiner Freunde ähnlich verfährt. Ich finde das persönlich auch überhaupt nicht verwerflich, schließlich strebt der Mensch von Natur aus nach Gesellschaft und sozialer Teilhabe. Grund genug also, dem Ganzen auf Lachsauge eine kleine Kolumne zu widmen, die man bitte nicht immer allzu bierernst nehmen sollte.

Selbstreflexion auf allen Ebenen. Ein kurzer Essay zur Fernsehserie In Treatment

Seit letzten Montag, genauer gesagt dem 15. Februar, präsentiert uns der Kultursender 3sat die erfolgreiche und fiktive Psychotherapie-Serie „In Treatment“ (mit einem gewohnt deutsch-dummen Zusatz – der Therapeut). Eine Serie, die mit minimalem Aufwand, eine ganze Menge Wahres zeigt.

20 Jahre Simpsons - Eine ganz persönliche Retrospektive

Ein verspäteter Glückwunsch zum Geburtstag! 20 Jahre Simpsons.
Es gibt vieles zu sagen über die Simpsons und vieles wurde bereits gesagt. Klar, nach 20 Jahren und weit über 450 Episoden, kann niemand ernsthaft einen vollständigen Rückblick anstreben. Daher blickt Andreas zurück auf seine persönliche Beziehung zu 20 (in dem Fall eher 18) Jahren Simpsons und eine der wenigen Konstanten, die diese schnellebige Zeit, gerade im Bereich der Popkultur, zu bieten hat. Eine Ode!

Das Ende der Plattenkritik - ein Kommentar zu den Ideen des Magazins Spex und Diedrich Diederichsen

Obgleich die Tristesse Royale besagt, der Pop basiere auf dem Prinzip der Inklusion und Exklusion – womit diese durchaus richtig liegen –, möchte ich den diskursiven Gegenstand zunächst einmal rekapitulieren, also für alle Leser zugänglich machen.

Alben 2009

2009 ist nicht nur das Jahr, in dem unsere schöne Seite die Homepage-Premiere gibt - vom Blog wurden wir zum eigenständigen Online-Magazin - sondern auch ein Jahr, in dem kulturell so einiges passiert ist. Die Redefinition des Begriffs Pop in der Musik und der erste Schritt zur Einlösung des Versprechens, das das 3D-Kino einst gegeben hat, sind da nur zwei Aspekte einer langen Kette von Ereignissen, die uns in diesem Jahr beschäftigt haben. Wir haben das Jahr Revue passieren lassen und haben unsere Bestenlisten zusammengestellt: 2009 in Listen!

James Camerons AVATAR und die Dimensionalität des Films

Seit 1997 hat James Cameron keinen Film mehr produziert. TITANIC war damals der teuerste Film der Kinogeschichte, und sicherlich auch einer der erfolgreichsten. Camerons jüngstes Projekt ist der 3D-Animationsfilm AVATAR, für welches weder Kosten noch Zeit noch Mühen gescheut wurden. Doch was ist dran am Hype um AVATAR. Wertet die Dreidimensionalität das Medium auf oder ist das Ganze nur Effekthascherei und ein überkommerzieller Versuch die Menschen weg von ihren Laptops, und wieder in die Kinosäle zu locken. – Eine Überlegung zur Dimensionalität des Films und zum Film AVATAR.