Kino

Skandinavische Filmtage Bonn: Ein Mann von Welt - ein Film von Hans Petter Moland

Das skaninavische Kino wird oft unterbewertet, in jedem Fall aber zu wenig beachtet. Das beweisen die Skaninavischen Filmtage der Universität Bonn jedes Jahr aufs Neue. Gerade die Sprache des schwarzen Humors sprechen skandinavische Filmemacher perfekt. Der Norweger Hans Petter Moland legt mit "Ein Mann von Welt" einen weiteren bitterbösen und skurril-lustigen Fim vor.
Text: Michael Dembach

Pina

 
Als Highlight der ersten Berlinale-Tage gefeiert, findet „Pina“ schon ein paar Tage später den Weg in die Kinos der Republik. Wim Wenders neuestes Werk ist dabei einer der ersten Filme, der 3D abseits purer Effekthascherei zu nutzen versteht.

Filme 2010. Der persönliche Jahresrückblick.

Also, Christoph und Max haben sich das so gedacht: Der eine, Christoph, abstrahiert fünf Filme des Jahres 2010 aus dem „Sumpf“ der Kinolandschaft, und der andere, Max, greift sich fünf Filme, die zwar nicht neu erschienen, ihm aber trotzdem im vergangenen Jahr im Gedächtnis geblieben sind. Es ist nichts anderes als die ewige, elende Frage: Was besser ist, das Neue, oder das Alte. Von Christoph Büttner und Max Link

Von Menschen und Göttern

Ihr seid Götter, Söhne des höchsten. Aber auch ihr seid sterblich, wie die Menschen. Und ihr werdet zu Grunde gehen. Alle!“ Mit diesen Worten eines (im übrigen falsch zitierten) Bibelverses beginnt Xavier Beauvois' "Von Menschen und Göttern". Von Christoph Büttner

You will meet a tall dark stranger

Er hat es schon wieder getan. Ausruhen kann Woody Allen offensichtlich nicht. Kein Wunder, denn wer das Filme machen als Selbsttherapie ansieht und so neurotisch ist, wie er uns dereinst glauben machen wollte, muss wohl zu seinem 75. Geburtstag den inzwischen 41. Film auch in die Deutschen Kinos bringen. Von Christoph Büttner

Carlos

"Hasta la victoria siempre“ hören wir den Helden rufen, den Bartwuchs nur dürftig getrimmt, das wilde Haar unter der charakteristischen Baskenmütze gezähmt, jagt er noch eine Salve aus der Maschinenpistole in die Luft und braust im Jeep davon. Der „Carlos“ Ramirez, den sein Namensvetter Edgar Ramirez in Olivier Assayas Film gibt, gefällt sich sichtlich in der Kopie des ikonischen Revolutionärs aus Kuba. Und so wie Che Guevara als Poster in unzähligen Jugendzimmern hängt, inszeniert auch „Carlos“ den gleichnamigen Terroristen als Rockstar, der zu hippem Post-Punk von Wire die Mitglieder der OPEC als Geiseln nimmt.
Von Christoph Büttner

Exit Through The Gift Shop

Wenn sich Fiktion und Realität vermengen, einen gemeinsamen Komplott stricken und ihre Grenzen verschwimmen lassen, ist man schnell im Bereich des Phantastischen. Banksy schafft es mit seinem Kino-Debüt einen Film auf die Beine zu stellen, der keinen, gleichzeitig aber jeden Anspruch auf Wahrheit stellt. So oder so - "Exit Through The Gift Shop" ist ein einziger Schlag in die Fresse all jener, die meinen den wahren Kern von Kunst verstanden zu haben. Der Clou: man merkt es kaum. Ein Bericht von Khazer Alizadeh

Byte.fm: Blog & Roll - Alter Fisch im neuen Gewand

Lange Zeit stagnierte es hier. Im Hintergrund jedoch brodelte es. Zum einen haben wir für byte.fm ein Mixtape für die Sendereihe 'Blog&Roll' zusammengestellt, das heute Abend um 23 Uhr 'On Air' sein wird. Den Fragebogen und einen kleinen, aber feinen Artikel über uns gibt es hier.
 

Me Too

Daniel liebt Laura. Sie fühlt sich zum ihm hingezogen. Aber irgendwie weiß sie nicht so recht – zudem ist es für sie nicht einfach sich an Männer zu binden. Bis hierhin die normalste Geschichte der Welt. Doch Daniel hat ein Chromosom zu viel, er hat Trisomie 21, das Down-Syndrom. Was man auf den ersten Blick als Verhältnis von Schwärmerei eines Schutzbefohlenen zur Betreuerin abtun würde, inszeniert der Film ME TOO als tragikomische Romanze. Von Christoph Büttner

Inception

„Don't think of an elephant.“ - „What are you thinking about?“ - „An elephant.“ - „Exactly.“ Was im Film als Beispiel für die „Inception“, die Implantierung eines Gedankens in den Kopf eines Anderen, dient, kann eigentlich ohne weiteres auf die Ebene des Zuschauers angewandt werden.  Von Christoph Büttner